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<title>Landesmuseum Mainz</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Landesmuseum Mainz</span></h1>
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<p>Das <b>Landesmuseum Mainz</b> (frühere Namen: <i>Städtische Gemäldegalerie</i>; <i>Altertumsmuseum</i>; <i>Mittelrheinisches Landesmuseum</i>) ist eines der ältesten <a href="Museum" title="Museum">Museen</a> in Deutschland. Eine seiner Vorgängerinstitutionen, die Städtische Gemäldesammlung, wurde bereits 1803 von <a href="Jean-Antoine_Chaptal" title="Jean-Antoine Chaptal">Jean-Antoine Chaptal</a> auf Veranlassung <a href="Napoleon_Bonaparte" title="Napoleon Bonaparte">Napoleon Bonapartes</a> durch eine <a href="Chaptal-Erlass" title="Chaptal-Erlass">Schenkung von 36 Gemälden</a> initiiert und durch die Stadt <a href="Mainz" title="Mainz">Mainz</a> gegründet. Das Museum, welches sich heute im ehemaligen kurfürstlichen <a href="Marstall" title="Marstall">Marstall</a> befindet, gehört seit 2009 zur <a href="Generaldirektion_Kulturelles_Erbe_Rheinland-Pfalz" title="Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz">Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz</a> und zusammen mit dem <a href="Gutenberg-Museum" title="Gutenberg-Museum">Gutenberg-Museum</a> zu den bedeutenden Museen in Mainz. Seine kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung erstreckt sich von der Vorgeschichte über die römische Zeit, das Mittelalter und den Barock bis hin zum Jugendstil und der Kunst des 20. Jahrhunderts. Von 2004 bis 2010 wurde das Landesmuseum Mainz für insgesamt 32 Millionen Euro teilsaniert und neuesten museumspädagogischen und technischen Anforderungen angepasst.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>1803 ließ Napoleon Bonaparte der <i>„bonne ville de l’Empire“</i> und Hauptstadt des <a href="D%C3%A9partement_du_Mont-Tonnerre" title="Département du Mont-Tonnerre">Départements Donnersberg</a> Mayence 36 Gemälde zur Gründung einer Gemäldegalerie überweisen. Diese Gemäldesammlung wurde zusammen mit Altarbildern aus Mainzer Kirchen und der Sammlung römischer Funde, vor allem Steindenkmäler, in einer so genannten Antiquitätenhalle ausgestellt. Im gesamten 19. Jahrhundert und beginnenden 20. Jahrhundert wurde die Gemäldesammlung fortlaufend erweitert. Dies geschah zum Beispiel durch die Zusammenlegung der Gemäldegalerie mit dem städtischen Kupferstichkabinett oder der 1903 erfolgten Schenkung von circa 13.000 Graphiken durch den Mainzer Justizrat Adolf Laské. Die Sammlung der römischen Funde wurde im Städtischen Altertumsmuseum mit kunsthandwerklichen Objekten aus Mittelalter und Barock zusammengefasst und ebenfalls ausgebaut. Der bedeutende Bestand der römischen Steindenkmäler erfuhr durch die intensiven Baumaßnahmen in dieser Zeit großen Zuwachs, so zum Beispiel durch das Original des <a href="Dativius-Victor-Bogen" title="Dativius-Victor-Bogen">Dativius-Victor-Bogens</a> oder die <a href="Gro%C3%9Fe_Mainzer_Jupiters%C3%A4ule" title="Große Mainzer Jupitersäule">Große Mainzer Jupitersäule</a>.
</p><p>1937 erfolgte der Umzug des Städtischen Altertumsmuseums und nach dem Krieg der der Gemäldegalerie aus dem <a href="Kurf%C3%BCrstliches_Schloss_(Mainz)" title="Kurfürstliches Schloss (Mainz)">Kurfürstlichen Schloss</a> in den ehemaligen kurfürstlichen Marstall an der <a href="Bleichenviertel" title="Bleichenviertel">Großen Bleiche</a>, der im 19. Jahrhundert als Kaserne genutzt worden war. Das wegen der überlebensgroßen goldenen Pferdefigur auf dem Dach im Volksmund als „<a href="Golden-Ross-Kaserne" title="Golden-Ross-Kaserne">Golden-Ross-Kaserne</a>“ bezeichnete Gebäude steht an der Großen Bleiche und damit in direkter Nachbarschaft zum Kurfürstlichen Schloss. Trotz Zerstörung der Gebäude bei Fliegerangriffen überstanden die Sammlungsbestände wegen sorgfältiger und rechtzeitiger Auslagerung und aufwendiger Sicherungsmaßnahmen relativ unbeschadet den <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a>. 1962 konnte nach umfangreichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen die Wiedereröffnung am alten Standort gefeiert werden. 1967 übernahm das Land <a href="Rheinland-Pfalz" title="Rheinland-Pfalz">Rheinland-Pfalz</a> die Finanzierung und es kam endgültig zum Zusammenschluss des Städtischen Altertumsmuseums, der Gemäldegalerie und der Graphischen Sammlung zum „Mittelrheinischen Landesmuseum Mainz“ bei guter finanzieller und personeller Ausstattung.
</p><p>Einer der prägenden Köpfe in der Museumsleitung war <a href="Wilhelm_Weber_(Kunsthistoriker)" title="Wilhelm Weber (Kunsthistoriker)">Wilhelm Weber</a>, der von 1978 bis 1983 Direktor des Museums war. Er richtete neue Abteilungen ein und baute Vorhandenes für eine zeitgemäße und angemessene Präsentation aus: Abteilung für Römische Kunst, Abteilung für Judaica, Abteilung für Mittelalter und Neuzeit. Durch den Neuerwerb bedeutender Gemälde, unter anderem von <a href="Marc_Chagall" title="Marc Chagall">Marc Chagall</a> und <a href="Pablo_Picasso" title="Pablo Picasso">Pablo Picasso</a>, festigte er den Ruf des Museums nachhaltig. Sein Nachfolger <a href="Berthold_Roland" title="Berthold Roland">Berthold Roland</a> baute die Sammlungen weiter aus, setzte neue Schwerpunkte vor allem für die Kunst des 20. Jahrhunderts und erzielte mit gut besuchten Sonderausstellungen eine breite Außenwirkung.
</p><p>1978 wurde der Museumskomplex mit dem Wiederaufbau des Seitenflügels und der Errichtung eines Ausstellungspavillons (heute wieder abgerissen) im Innenhof des Marstalls erweitert. 1986 wurde im Zuge neuer kulturpolitischer Schwerpunktbildungen des Landes eine Umbenennung in „Landesmuseum Mainz“ vorgenommen. Das Landesmuseum Mainz wurde von 2004 bis 2010 in größerem Umfang saniert und nach modernen Gesichtspunkten der Museumspädagogik umgestaltet. Die Kosten hierfür betrugen insgesamt 32 Millionen Euro. Die Bauarbeiten fanden in verschiedenen Umbaustufen statt, bei denen das Museum insgesamt vier Monate komplett geschlossen werden musste. Im Mai 2007 wurde bereits eine erste Teileröffnung vorgenommen. Ziel der Umbauarbeiten war die Modernisierung der Ausstellungsräume, die Integration moderner Präsentations- und Multimediatechniken sowie die komplette Barrierefreiheit der Museumsräumlichkeiten für behinderte Besucher.
</p><p>Im März 2010 wurde das Landesmuseum wieder mit allen Sammlungen und Ausstellungen (außer den Abteilungen Vor- und Frühgeschichte und Römische Steindenkmäler) eröffnet. Zuvor vom Museum benutzte Räumlichkeiten in den benachbarten <a href="Eltzer_Hof_(Mainz)" title="Eltzer Hof (Mainz)">Eltzer Höfen</a> mussten hingegen aufgegeben werden. Auch bedeutende Exponate konnten nach den Umbaumaßnahmen aus Platzmangel in den neuen Räumlichkeiten nicht mehr gezeigt werden. Zum 1. September 2010 wurde die Kunsthistorikerin <a href="Andrea_Stockhammer" title="Andrea Stockhammer">Andrea Stockhammer</a> Direktorin des Museums.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Mai 2013 wurde die Steinhalle mit der Sammlung römischer Steinmonumenten wieder eröffnet, aber 2015 erneut für Umbauarbeiten geschlossen. Von 2016 bis 2021 tagte vorübergehend der Landtag von Rheinland-Pfalz im hinteren Teil der Steinhalle, während die andere Hälfte eine im Umfang reduzierte Präsentation römischer Steindenkmäler beherbergt. Ab Januar 2026 ist in dem vormals vom Landtag genutzten Bereich eine Interimsausstellung zum Thema 1000 Jahre Judentum in Rheinland-Pfalz zu sehen.
</p><p>Der große Innenhof ist 2014 neu gestaltet wieder eröffnet worden. Hier werden im Wechsel zeitgenössische Skulpturen präsentiert. Zusätzlich wird der Innenhof auch bei Sonderausstellungen für Veranstaltungen im Rahmen des museumspädagogischen Angebots genutzt. Am 1. August 2017 wurde <a href="Birgit_Heide" title="Birgit Heide">Birgit Heide</a> zur hauptamtlichen Direktorin des Landesmuseums ernannt.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<dl><dt>Liste der Direktoren</dt></dl>
<ul><li><a href="Ludwig_Lindenschmit_der_%C3%84ltere" title="Ludwig Lindenschmit der Ältere">Ludwig Lindenschmit der Ältere</a></li>
<li><a href="Ernst_Neeb" title="Ernst Neeb">Ernst Neeb</a> (1910–1934)</li>
<li><a href="Heinz_Biehn" title="Heinz Biehn">Heinz Biehn</a> (1935–1938)</li>
<li><a href="Peter_Thadd%C3%A4us_Ke%C3%9Fler" title="Peter Thaddäus Keßler">Peter Thaddäus Keßler</a> (1939–1944)</li>
<li><a href="Rudolf_Busch_(Kunsthistoriker)" title="Rudolf Busch (Kunsthistoriker)">Rudolf Busch</a> (1945–1949)</li>
<li><a href="Fritz_Arens" title="Fritz Arens">Fritz Arens</a> (1949–1952)</li>
<li><a href="Karl_Heinz_Esser_(Kunsthistoriker)" title="Karl Heinz Esser (Kunsthistoriker)">Karl Heinz Esser</a> (1952–1977)</li>
<li><a href="Wilhelm_Weber_(Kunsthistoriker)" title="Wilhelm Weber (Kunsthistoriker)">Wilhelm Weber</a> (1978–1983)</li>
<li><a href="Berthold_Roland" title="Berthold Roland">Berthold Roland</a> (1983–1993)</li>
<li><a href="Gisela_Fiedler-Bender" title="Gisela Fiedler-Bender">Gisela Fiedler-Bender</a> (1993–2000)</li>
<li><a href="Isabella_Fehle" title="Isabella Fehle">Isabella Fehle</a> (2001–2010)</li>
<li><a href="Andrea_Stockhammer" title="Andrea Stockhammer">Andrea Stockhammer</a> (2010–2016)</li>
<li><a href="Birgit_Heide" title="Birgit Heide">Birgit Heide</a> (2016–2017 kommissarisch, seit 1. August 2017 Hauptamtlich)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Organisation_und_Struktur">Organisation und Struktur</h2></div>
<p>Das Landesmuseum Mainz ist der <a href="Generaldirektion_Kulturelles_Erbe_Rheinland-Pfalz" title="Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz">Generaldirektion Kulturelles Erbe</a> (GDKE) des Bundeslandes <a href="Rheinland-Pfalz" title="Rheinland-Pfalz">Rheinland-Pfalz</a> zugeordnet. Dort ist es eine von insgesamt sechs Direktionen, die der GDKE unterstehen. Der Leitung des Landesmuseums Mainz unterstehen vor Ort insgesamt 23 Mitarbeiter, die Max Slevogt-Galerie auf Schloss <a href="Villa_Ludwigsh%C3%B6he" title="Villa Ludwigshöhe">Villa Ludwigshöhe</a> wird als Außenstelle von Mainz aus mit betreut.
Seit 2014 ist das Slevogt-Archiv (ehemals Neukastel) in der Obhut des Landesmuseums Mainz, nachdem das Land Rheinland-Pfalz mit Unterstützung u. a. der Kulturstiftung der Länder diesen Ateliernachlass Slevogts (grafischer Nachlass) von den Urenkeln des Künstlers ankaufen konnte.
</p><p>Der Bestand des Museums ist in einzelne Abteilungen zusammengefasst, die jeweils von einem Wissenschaftler geleitet werden. Fachabteilungen sind <i>Gemälde/Skulptur</i>, <i>Graphische Sammlung</i>,<i> Kunsthandwerk</i> und <i>Archäologie</i>. Die Aufgaben übergreifender Bereiche sind Haustechnik, <i>Museumspädagogik</i> und <i>Restaurierung</i>, letztere nochmals unterteilt in Gemälde, Papier sowie archäologische Objekte/Kunsthandwerk. Administrative Arbeiten im Verwaltungs-, Personal-, Finanz- und Kommunikationsbereich werden teilweise von der Zentrale der GDKE in Koblenz aus wahrgenommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Sammlung">Die Sammlung</h2></div>
<p>Das Landesmuseum Mainz weist einen thematisch breit gefächerten Sammlungsbestand auf. Die Kunstsammlung ist die größte und bedeutendste in Rheinland-Pfalz. Mit über 2000 Einzelexemplaren zählt die Sammlung römischer Steindenkmäler zu den größten nördlich der Alpen und bewahrt zudem Exponate mit hohem Bekanntheitsgrad wie beispielsweise die „Große Mainzer Jupitersäule“. Die Graphische Sammlung ist mit einem Bestand von über 45.000 Aquarellen, Zeichnungen und Druckgraphiken sowie mittelalterlicher Miniaturen des 14. bis 16. Jahrhunderts und Ansichten von Mainz die größte und bedeutendste in Rheinland-Pfalz. Erwähnenswert sind außerdem noch die Sammlungen von Jugendstilglas sowie die von Höchster Porzellan aus der ehemaligen kurfürstlich-mainzischen Porzellanmanufaktur.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorgeschichtliche_und_Römische_Abteilung"><span id="Vorgeschichtliche_und_R.C3.B6mische_Abteilung"></span>Vorgeschichtliche und Römische Abteilung</h3></div>
<p>Die Abteilung <i>Vorgeschichte</i> ist derzeit geschlossen. Dieser Teil der Sammlung des Landesmuseums umfasst Exponate aus der Zeit von circa 300.000 v. Chr. bis um Christi Geburt, welche im Raum Mainz gefunden wurden. Bei den älter datierten Sammlungsstücken ist die „Venus vom Linsenberg“, eine Frauenstatuette aus der <a href="Altsteinzeit" title="Altsteinzeit">Altsteinzeit</a> (datiert circa 23.000 v. Chr.) erwähnenswert. Eine weitere, ähnliche Figur ist nur fragmentarisch erhalten: Diese beiden Skulpturen können als die ältesten im Mainzer Raum erhaltenen Kunstwerke angesehen werden.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch der ausgestellte Depotfund von fünf Prunkbeilen aus <a href="Mainz-Gonsenheim" title="Mainz-Gonsenheim">Mainz-Gonsenheim</a> hat eine überregionale Bedeutung. Es handelt sich um polierte flache <a href="Jadeit" title="Jadeit">Jadeit</a>beile aus der späten <a href="Jungsteinzeit" title="Jungsteinzeit">Jungsteinzeit</a> (2800 v. Chr. bis 2200 v. Chr.), die aus den <a href="Seealpen" title="Seealpen">Seealpen</a> nach Mainz importiert wurden.
</p><p>Aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. datiert das so genannte „<a href="Wallertheimer_H%C3%BCndchen" title="Wallertheimer Hündchen">Wallertheimer Hündchen</a>“. Die nur 2,1 cm lange und 1,6 cm hohe Figur aus blauem, mit weißen und gelben Glasfäden verziertem Glas fand sich in einem <a href="Kelten" title="Kelten">keltischen</a> Doppelgrab in der <a href="Rheinhessen" title="Rheinhessen">rheinhessischen</a> Gemeinde <a href="Wallertheim" title="Wallertheim">Wallertheim</a>. Ebenfalls aus keltischer Zeit sind die Beigaben des „Fürsten- oder Wagengrabes aus <a href="Armsheim" title="Armsheim">Armsheim</a>“.
</p><p>Neben römischen Funden aus Glas, Keramik und Bronze, Kunst- und Alltagsgegenständen und Wandmalereien gehört eine umfangreiche römische Glassammlung, die eine der bedeutendsten nördlich der Alpen ist, zum besonderen Bestand dieses Hauses.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Römische_Abteilung_(Steindenkmäler)"><span id="R.C3.B6mische_Abteilung_.28Steindenkm.C3.A4ler.29"></span>Römische Abteilung (Steindenkmäler)</h3></div>
<p>Die Sammlung der römischen Steindenkmäler umfasst über 2000 einzelne Stücke. Davon sind circa 1050 vollständig oder fast vollständig erhalten.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die in der Sammlung enthaltenen Denkmäler umfassen (vorwiegend) militärische und zivile Grabsteine, Altäre und Weihungen, Legionsinschriften, <a href="Vierg%C3%B6tterstein" title="Viergötterstein">Viergöttersteine</a>, Reliefs, Sarkophage, Plastiken, Kaiserinschriften, Architekturteile und <a href="Miliarium" title="Miliarium">Meilensteine</a>. Die Sammlung wird in vermindertem Umfang in der so genannten „Steinhalle“, der ehemaligen Reithalle des Marstalls präsentiert. Ergänzt wird das Angebot der römischen Abteilung (Stand 2025) durch eine gemeinsame Präsentation der Landesarchäologie Mainz und des Landesmuseums zu Mosaikböden aus römischen Stadtvillen in Mainz<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Ein Teil der Sammlung soll zukünftig in dem neu geplanten „Leibniz-Zentrum für Archäologie“ in der Nähe des Südbahnhofs zu sehen sein. Eine Eröffnung wird für das Frühjahr 2027 angestrebt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die ältesten Stücke der heutigen Sammlung wurden bereits 1525 durch <a href="Johannes_Huttich" title="Johannes Huttich">Johannes Huttich</a> in Buchform publiziert und vor allem im 18. Jahrhundert von Pater <a href="Joseph_Fuchs_(Historiker)" title="Joseph Fuchs (Historiker)">Joseph Fuchs</a> in seinem Werk <i>„Alte Geschichte von Mainz“</i> beschrieben und als Kupferstiche abgebildet. Nach Fuchs’ richtungsweisender Arbeit rückte die Erweiterung, Untersuchung und publizistische Auswertung der Sammlung in den Vordergrund. <a href="Friedrich_Lehne" title="Friedrich Lehne">Friedrich Lehne</a> erweiterte Anfang des 19. Jahrhunderts die Sammlung durch Grabungen im ehemaligen römischen Militärfriedhof im <a href="Zahlbach_(Mainz)" title="Zahlbach (Mainz)">Zahlbachtal</a>, nachhaltig unterstützt durch den damaligen französischen Präfekten <a href="Jeanbon_St._Andr%C3%A9" title="Jeanbon St. André">Jeanbon St. André</a>. <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Goethe</a> besuchte 1815 eigens Mainz, <i>„um die Altertumssammlung und eine Anzahl schätzbarer Gemälde“</i> anzuschauen. Goethe wies später in einem eigenen Aufsatz und mehreren Briefen auf die Bedeutung der Mainzer Sammlung hin.
</p><p>Zu den besonders hervorzuhebenden Ausstellungsstücken gehören:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kopf_einer_Göttin_(auch:_„Kopf_der_Rosmerta“)"><span id="Kopf_einer_G.C3.B6ttin_.28auch:_.E2.80.9EKopf_der_Rosmerta.E2.80.9C.29"></span>Kopf einer Göttin (auch: „Kopf der Rosmerta“)</h4></div>
<p>1844 wurden im heutigen Mainzer Vorort <a href="Mainz-Finthen" title="Mainz-Finthen">Finthen</a> die Überreste eines dem <a href="Mercurius" title="Mercurius">Mercurius</a> geweihten Heiligtums entdeckt. Neben mehreren ihm geweihten Altären fand sich dort auch ein lebensgroße Kopf aus Bronze (Inv. Nr. R 631), der ins 1./2. Jahrhundert n. Chr. datiert und als Bildnis der keltischen Göttin <a href="Rosmerta" title="Rosmerta">Rosmerta</a> angesprochen wurde. Diese wurde häufig in Kultgemeinschaft mit dem römischen Gott Mercurius beziehungsweise seinem keltischen Pendant <a href="Mercurius_Arvernus" title="Mercurius Arvernus">Mercurius Arvernus</a> verehrt. Der qualitativ hochwertig gearbeitete Bronzekopf zeigt deutliche Einflüsse römischen Stils und wurde wahrscheinlich vor Ort in Mainz hergestellt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kopf_eines_Angehörigen_des_Julisch-Claudischen_Kaiserhauses_(„Mainzer_Marmorkopf“)"><span id="Kopf_eines_Angeh.C3.B6rigen_des_Julisch-Claudischen_Kaiserhauses_.28.E2.80.9EMainzer_Marmorkopf.E2.80.9C.29"></span>Kopf eines Angehörigen des Julisch-Claudischen Kaiserhauses („Mainzer Marmorkopf“)</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Mainzer_Marmorkopf" title="Mainzer Marmorkopf">Mainzer Marmorkopf</a></i></div>
<p>Gefunden wurde der lebensgroße Marmorkopf eines jungen Mannes (Inventar-Nummer 61/92) am 12. Mai 1961 bei Ausschachtungsarbeiten in der Josefstraße in der <a href="Mainz-Neustadt" title="Mainz-Neustadt">Mainzer Neustadt</a>. Von Experten wurde der Kopf sehr schnell als „Jugendlicher <a href="Augustus" title="Augustus">Augustus</a>“ angesprochen. Neuere Deutungen gehen allerdings von dem Porträt eines frühkaiserzeitlichen Prinzen des julisch-claudischen Kaiserhauses, des <a href="Gaius_Caesar" title="Gaius Caesar">Gaius Caesar</a> aus. Die hohe Qualität der Arbeit sowie die Tatsache, dass es sich um einen Marmorkopf handelt, lassen darauf schließen, dass es sich um eine Arbeit aus den kaiserlichen Werkstätten in Rom handelt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aufgrund der unklaren Fundumstände – ein eher zufälliger Baggerfund ohne weiteren Fundkontext – wurde der Kopf von einigen Wissenschaftlern als neuzeitliches Werk des 19. Jahrhunderts oder sogar als Fälschung bezeichnet. Untersuchungen, unter anderem durch <a href="Erika_Simon" title="Erika Simon">Erika Simon</a>, <a href="Heinz_K%C3%A4hler" title="Heinz Kähler">Heinz Kähler</a>, <a href="Friedrich_Krinzinger" title="Friedrich Krinzinger">Friedrich Krinzinger</a>, <a href="Bernard_Andreae" title="Bernard Andreae">Bernard Andreae</a> und zuletzt durch <a href="Hans_G._Frenz" title="Hans G. Frenz">Hans G. Frenz</a>, sowie Materialanalysen durch Edgar Denninger, wissenschaftlicher Lehrer für Werkstoffkunde am Institut für Technologie der Malerei an der <a href="Staatliche_Akademie_der_Bildenden_K%C3%BCnste_Stuttgart" title="Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart">Staatlichen Akademie der bildenden Künste</a> in Stuttgart konnten diesen Verdacht allerdings entkräften.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Qualität des Marmorkopfes und sein Fund an dieser Stelle stehen sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit der in der Nähe gefundenen Großen Mainzer Jupitersäule und dem Dimesser Ort, einem der Siedlungskerne des antiken <a href="Mogontiacum" title="Mogontiacum">Mogontiacum</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Große_Mainzer_Jupitersäule"><span id="Gro.C3.9Fe_Mainzer_Jupiters.C3.A4ule"></span>Große Mainzer Jupitersäule</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Gro%C3%9Fe_Mainzer_Jupiters%C3%A4ule" title="Große Mainzer Jupitersäule">Große Mainzer Jupitersäule</a></i></div>
<p>Die Große Mainzer Jupitersäule (Inv. Nr. S 137) ist ein in der 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts in Mogontiacum errichtetes Denkmal zu Ehren des <a href="R%C3%B6mische_Mythologie" title="Römische Mythologie">römischen Gottes</a> <a href="Jupiter_(Mythologie)" title="Jupiter (Mythologie)">Jupiter</a>. Sie gilt als die größte und aufwändigste Jupitersäule im deutschsprachigen Raum und war Vorbild für nachfolgende, vor allem im 2. und 3. Jahrhundert errichtete Jupiter- und <a href="Jupitergigantens%C3%A4ule" title="Jupitergigantensäule">Jupitergigantensäulen</a>. Sie wurde zu einem unbestimmten Zeitpunkt aus unbekannten Gründen zerstört, 1904/1905 entdeckt und ausgegraben. Die Große Mainzer Jupitersäule ist momentan nicht ausgestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Dativius-Victor-Bogen">Dativius-Victor-Bogen</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Dativius-Victor-Bogen" title="Dativius-Victor-Bogen">Dativius-Victor-Bogen</a></i></div>
<p>Die baulichen Überreste des Dativius-Victor-Bogens (Inv. Nr. S 685) wurden zwischen 1898 und 1911 bei Abbrucharbeiten der römisch-mittelalterlichen Stadtmauer im Bereich des <a href="Gautor_(Mainz)" title="Gautor (Mainz)">Gautores</a> gefunden. Der Dativius-Victor-Bogen gehört zu den eindrucksvollsten <a href="Monument" class="mw-redirect" title="Monument">Monumenten</a> der römischen Epoche nördlich der <a href="Alpen" title="Alpen">Alpen</a>. Das Bauwerk stammt aus der Mitte des 3. Jahrhunderts und überspannte einst den Mitteldurchgang einer <a href="Portikus" title="Portikus">Säulenhalle</a> eines öffentlichen Gebäudes in Mogontiacum. Vollständig erhalten ist die Stifterinschrift, wonach die Söhne des verstorbenen <i><a href="Decurio_(Kommunalverwaltung)" title="Decurio (Kommunalverwaltung)">decurios</a></i> (Ratsherrn) <i>Dativius Victor</i> den Bogen und eine <a href="Portikus" title="Portikus">Portikus</a> (Säulenhalle) in dessen Vermächtnis, zu Ehren des Kaiserhauses und des Gottes <a href="Jupiter_(Mythologie)" title="Jupiter (Mythologie)">Jupiter</a> errichten ließen.
</p><p>Eine Nachbildung des Bogens wurde bereits 1962 anlässlich der Mainzer 2000-Jahr-Feier auf dem <a href="Ernst-Ludwig-Platz_(Mainz)" title="Ernst-Ludwig-Platz (Mainz)">Ernst-Ludwig-Platz</a> in der Nähe des sich damals dort befindlichen <a href="R%C3%B6misch-Germanisches_Zentralmuseum" title="Römisch-Germanisches Zentralmuseum">Römisch-Germanischen-Zentralmuseums</a> aufgestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Grabstein_des_Blussus_und_der_Menimane">Grabstein des Blussus und der Menimane</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Grabstein_des_Blussus_und_der_Menimane" title="Grabstein des Blussus und der Menimane">Grabstein des Blussus und der Menimane</a></i></div>
<p>Der Grabstein des Blussus (Inv. Nr. S 146) wurde bereits 1848 im heutigen Mainz-Weisenau gefunden. Der Grabstein, der zu den interessantesten kulturgeschichtlichen Zeugnissen der frühen römischen Geschichte von Mainz gehört, zeigt den keltischen <i>nauta</i> (Schiffer oder Schiffsbesitzer) <i>Blussus</i>, seine jüngere Frau <i>Menimane</i> und einen unbekannten Jungen. Er entstand um die Mitte des 1. Jahrhunderts und gilt als deutlicher Beleg für die schnelle Romanisierung der keltischen Bevölkerung des vorrömischen Vicus in Weisenau. Der auf beiden Seiten reich skulptierte Grabstein zeigt die drei genannten Personen sehr detailliert in keltischer Tracht. Die keltische Frauentracht, die <a href="Menimane-Tracht" title="Menimane-Tracht">Menimane-Tracht</a>, wurde nach der hier abgebildeten Frau benannt. Vorder- und Rückseite des Steins tragen fast gleichlautende Inschriften, die den Dargestellten als <i>„Blussus, des Atusirius Sohn, Schiffer, 75 Jahre alt …“</i> ausweisen; die Inschrift der Vorderseite ist allerdings nur zu einem Teil erhalten.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Prinz_Johann_Georg-Sammlung">Prinz Johann Georg-Sammlung</h3></div>
<p>Namensgeber dieser Sammlung ist <a href="Johann_Georg_von_Sachsen_(1869%E2%80%931938)" title="Johann Georg von Sachsen (1869–1938)">Prinz Johann Georg</a>, Herzog zu Sachsen und Bruder <a href="Friedrich_August_III._(Sachsen)" title="Friedrich August III. (Sachsen)">Friedrich Augusts</a>, des letzten regierenden Königs von Sachsen. Johann Georg bereiste zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrfach den Vorderen Orient und erwarb dort zahlreiche Gegenstände: Die Sammlung umfasst schwerpunktmäßig mittelalterliche Ikonen, <a href="Alt%C3%A4gyptische_Kunst" title="Altägyptische Kunst">Aegyptiaca</a> (Mumienporträts) sowie byzantinische und koptische Kunst. Das Land Rheinland-Pfalz erwarb die Sammlung 1949/50 auf Veranlassung von <a href="Friedrich_Gerke" title="Friedrich Gerke">Friedrich Gerke</a> und überließ sie dem Kunstgeschichtlichen Institut der <a href="Johannes_Gutenberg-Universit%C3%A4t_Mainz" title="Johannes Gutenberg-Universität Mainz">Universität Mainz</a>. Seit 1981 befindet sich die Sammlung als <a href="Dauerleihgabe" class="mw-redirect" title="Dauerleihgabe">Dauerleihgabe</a> im Landesmuseum Mainz.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Sammlung ist momentan nicht ausgestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mittelalter-Abteilung">Mittelalter-Abteilung</h3></div>
<p>Die Mittelalter-Abteilung umfasst den Zeitraum von ca. 500 bis 1500 und besteht aus einem frühmittelalterlichen (5. bis 10. Jahrhundert) und einen hoch- und spätmittelalterlichen Teil (10. bis 16. Jahrhundert). Ausstellungsstücke der Abteilung sind im frühmittelalterlichen Bereich überwiegend Grabfunde aus archäologischen Ausgrabungen sowie im Hoch- und Spätmittelalter vor allem Kunstwerke aus Mainz und seiner näheren Umgebung. Dazu zählen Bauplastiken von nicht mehr existierenden Mainzer Gebäuden wie z. B. der „Mainzer Kurfürstenzyklus“ vom Kaufhaus am Brand aus dem frühen 14. Jahrhundert oder der gotische Figurenschmuck des Portals der bei der Beschießung von Mainz durch die Preußen 1793 stark beschädigten und 1803 bis 1807 abgerissenen <a href="St._Maria_ad_Gradus_(Mainz)" title="St. Maria ad Gradus (Mainz)">Liebfrauenkirche</a>. Auch Tafelgemälde vor allem aus der Zeit des Spätmittelalters aus Mainz und Rheinhessen sind hier zu sehen.
</p><p>Zu den hervorzuhebenden Ausstellungsstücken gehören:
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<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Byzantinischer_Spangenhelm_aus_dem_Fürstengrab_von_Planig"><span id="Byzantinischer_Spangenhelm_aus_dem_F.C3.BCrstengrab_von_Planig"></span>Byzantinischer Spangenhelm aus dem Fürstengrab von Planig</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="F%C3%BCrstengrab_von_Planig" title="Fürstengrab von Planig">Fürstengrab von Planig</a></i></div>
<p>Aus einem 1939 bei <a href="Planig" title="Planig">Planig</a> in der Nähe von <a href="Bad_Kreuznach" title="Bad Kreuznach">Bad Kreuznach</a> gefundenen fränkischen Grab stammt der ausgestellte <a href="Spangenhelm" title="Spangenhelm">Spangenhelm</a> Typ Baldenheim (Inv. Nr. 39/9). Aufgrund der reichen Ausstattung des Grabes wird es als <a href="F%C3%BCrstengrab_von_Planig" title="Fürstengrab von Planig">Fürstengrab von Planig</a> angesprochen; neben dem Helm fand man noch eine reichhaltige Waffenausstattung mit Kettenhemd, Schild, Lanze, Streitaxt, Wurfspeer und einem kostbar verzierten Schwert. Der reich ornamentierte und gut erhaltene Helm mit Goldverzierung dokumentierte als Würdezeichen den hohen Rang des Trägers.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bis 2019 wurde der Spangenhelm im Kontext mit den anderen Grabfunden und einer Rekonstruktion der Grablege in einem eigenen Ausstellungsraum gezeigt, seither wird das Grabinventar depotartig präsentiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Große_Adler-/Pfauenfibel"><span id="Gro.C3.9Fe_Adler-.2FPfauenfibel"></span>Große Adler-/Pfauenfibel</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Gro%C3%9Fe_Adler-/Pfauenfibel_Mainz" title="Große Adler-/Pfauenfibel Mainz">Große Adler-/Pfauenfibel Mainz</a></i></div>
<p>Die so genannte Große Adler-/Pfauenfibel (Inv. Nr. 0/1518) stammt aus einem 1880 in Mainz bei Kanalarbeiten gemachten Einzelfund, der fälschlicherweise zusammen mit 24 bis 26 anderen Einzelstücken anderer Herkunft aber gleicher Zeitstellung unter dem Namen „Schatz der Kaiserin Gisela“ (auch „Schmuck der Kaiserinnen“) bekannt wurde. Das Altertumsmuseum der Stadt Mainz, Vorgängereinrichtung des Landesmuseums Mainz, kaufte die Fibel direkt nach ihrem Auffinden für 700 Mark von einem Zwischenhändler an.
</p><p>Die Sonderform einer <a href="Vogelfibel" title="Vogelfibel">Vogelfibel</a> wird entweder auf die 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts und damit in die <a href="Karolingische_Kunst" title="Karolingische Kunst">spätkarolingische Zeit</a> datiert oder später, in den Zeitraum 975 bis 1025. Damit wäre die Adler-/Pfauenfibel spätottonischer bzw. frühsalischer Zeit zuzuschreiben.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ob die Große Adler-/Pfauenfibel zum Fundus von kaiserlichem (Krönungs)Schmucks gehört hat, kann letztendlich nicht wissenschaftlich bewiesen werden. Sicher ist jedoch, dass sie einer Persönlichkeit der damals herrschenden Elite gehörte und, alleine schon von der Symbolik her, eine außerordentliche präsentative Bedeutung hatte.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Elfenbeinmadonna">Elfenbeinmadonna</h4></div>
<p>Die aus einem vollständigen <a href="Elfenbein" title="Elfenbein">Elfenbeinzahn</a> geschnitzte thronende Madonna mit Christuskind (Inv. Nr. 0/1517) entstand ebenfalls um das Jahr 1000. Die Figur ist fast vollplastisch als Hochrelief aus dem Zahn herausgeschnitzt und lässt sich stilistisch mit den Großplastiken <a href="Liudolfinger" title="Liudolfinger">ottonischer</a> und <a href="Salier" title="Salier">frühsalischer</a> Zeit vergleichen, wobei byzantinische Einflüsse deutlich erkennbar sind. Wahrscheinlich diente die Figur als Frontverkleidung (<a href="Antependium" title="Antependium">Antependium</a>) eines Altares oder schmückte den Buchdeckel eines liturgischen Werkes.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Mainzer_Kurfürstenzyklus"><span id="Mainzer_Kurf.C3.BCrstenzyklus"></span>Mainzer Kurfürstenzyklus</h4></div>
<p>Es handelt sich um Reliefzinnen vom ehemaligen Kaufhaus am Brand. Diese zeigen den Schutzpatron von Mainz, <a href="Martin_von_Tours" title="Martin von Tours">St. Martin</a> zu Pferd, den römisch-deutschen König <a href="Ludwig_IV._(HRR)" title="Ludwig IV. (HRR)">Ludwig der Bayer</a> und die sieben Kurfürsten (die <a href="Liste_der_Bisch%C3%B6fe_von_Mainz" class="mw-redirect" title="Liste der Bischöfe von Mainz">Erzbischöfe von Mainz</a>, <a href="Liste_der_Erzbisch%C3%B6fe_und_Bisch%C3%B6fe_von_K%C3%B6ln" title="Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln">Köln</a>, <a href="Liste_der_Bisch%C3%B6fe_von_Trier" title="Liste der Bischöfe von Trier">Trier</a>, den <a href="Liste_der_b%C3%B6hmischen_Herrscher" title="Liste der böhmischen Herrscher">König von Böhmen</a>, den <a href="Kurpfalz" title="Kurpfalz">Pfalzgrafen bei Rhein</a>, den <a href="Kurf%C3%BCrstentum_Sachsen" title="Kurfürstentum Sachsen">Herzog von Sachsen</a> und den <a href="Liste_der_Herrscher_von_Brandenburg" title="Liste der Herrscher von Brandenburg">Markgrafen von Brandenburg</a>). Die Sandsteinreliefs gehören zum ältesten Bestand des Landesmuseums Mainz. Nachdem das frühgotische Kaufhaus am Brand bei der <a href="Belagerung_von_Mainz_(1793)" title="Belagerung von Mainz (1793)">Belagerung von Mainz (1793)</a> beschädigt worden war, wurde das Gebäude zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgerissen, wobei die Reliefbilder zuvor geborgen wurden. Bemerkenswert ist neben dem recht guten Erhaltungszustand die detailgenaue zeitgenössische Darstellung von Rüstung und Bewaffnung der Personen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gemäldezyklus_„Mainzer_Marienleben“"><span id="Gem.C3.A4ldezyklus_.E2.80.9EMainzer_Marienleben.E2.80.9C"></span>Gemäldezyklus „Mainzer Marienleben“</h4></div>
<p>Der neunteilige Bilderzyklus des so genannten „Mainzer Marienleben“ zeigt Darstellungen aus dem <a href="Marienleben" title="Marienleben">Leben der Gottesmutter Maria</a>. Da einige wichtige Abschnitte (wie z. B. Geburt, Himmelfahrt oder Krönung) fehlen, geht man davon aus, dass der Zyklus nicht vollständig erhalten ist. Die Gemälde stehen in der Formensprache der Entstehungszeit um 1500 und zeigen modische Kleidungsstücke und Gebrauchsgeräte dieser Zeit. Der Bilderzyklus gehört zu den Werken des Landesmuseums mit großer internationaler Bedeutung. Der Zyklus wird dem <a href="Meister_des_Hausbuches" title="Meister des Hausbuches">„Hausbuchmeister“</a> beziehungsweise verschiedenen Künstlern aus der so genannten „Hausbuchmeister-Werkstatt“ zugeschrieben und ist seit dem 17. Jahrhundert in Mainz nachzuweisen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Darstellungen_der_Heiligen_Andreas_und_Columba">Darstellungen der Heiligen Andreas und Columba</h4></div>
<p>Das Tafelgemälde mit den Darstellungen der Heiligen <a href="Andreas_(Apostel)" title="Andreas (Apostel)">Andreas</a> und <a href="Kolumba_von_Sens" title="Kolumba von Sens">Columba</a> datiert ebenfalls in die Zeit des Hochmittelalters. Es handelt sich um den rechten Seitenflügel eines <a href="Triptychon" title="Triptychon">Triptychons</a>; der linke Seitenflügel befindet sich heute in der <a href="National_Gallery_(London)" title="National Gallery (London)">National Gallery</a> in London. Die Tafel wird dem Kölner „<a href="Meister_des_Bartholom%C3%A4us-Altars" title="Meister des Bartholomäus-Altars">Meister des Bartholomäus-Altars</a>“ zugeschrieben und gilt als Vertreter der Hochblüte des spätmittelalterlichen Kunstschaffens am Übergang zur Renaissance.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Renaissance-Abteilung_und_Niederländische_Malerei"><span id="Renaissance-Abteilung_und_Niederl.C3.A4ndische_Malerei"></span>Renaissance-Abteilung und Niederländische Malerei</h3></div>
<p>Zwei Meisterwerke der Renaissance-Abteilung bilden für die italienische Malerei das Gemälde „Madonna mit Christuskind“ von <a href="Lorenzo_di_Credi" title="Lorenzo di Credi">Lorenzo di Credi</a><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und für die deutsche Malerei „Adam und Eva“, eine vermutlich von <a href="Hans_Baldung" title="Hans Baldung">Hans Baldung</a> ausgeführte Kopie des berühmten Werkes von <a href="Albrecht_D%C3%BCrer" title="Albrecht Dürer">Albrecht Dürer</a>, welches sich heute im <a href="Museo_del_Prado" title="Museo del Prado">Prado</a> in Madrid befindet.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Beide Werke gehören zur „Französischen Schenkung“: Sie waren von Kunstkommissaren der französischen Revolutionsarmee an verschiedenen Orten beschlagnahmt und nach Paris gebracht worden; zusammen mit 34 weiteren Bildern wurden sie aufgrund eines Dekrets des Innenministers <a href="Jean-Antoine_Chaptal" title="Jean-Antoine Chaptal">Jean-Antoine Chaptal</a> 1803 nach Mainz überwiesen und gehören somit zum Grundstock der heutigen Gemäldesammlung des Mainzer Landesmuseums.
</p>
<p>Die Sammlung Niederländischer Malerei im Landesmuseum Mainz besteht aus Gemälden verschiedener Malerei-Schulen der Niederlande und Flandern.
</p><p>Beispiele besonders nennenswerter Gemälde der Sammlung sind ein <a href="Peter_Binoit" title="Peter Binoit">Peter Binoit</a> (* um 1590; † 1632) zugeschriebenes Gemälde „Blumenstück“ (Inv. Nr. 83). Das um 1620 wahrscheinlich in <a href="Hanau" title="Hanau">Hanau</a> – einer 1597 vom Grafen von Münzenberg-Hanau gegründeten Siedlung für Glaubensflüchtlinge aus den südlichen Niederlanden und der Wallonie – entstandene Bild bedient sich des zu damaliger Zeit beliebten <a href="Sujet" title="Sujet">Sujets</a> der Malerei von Blumensträußen aus nicht gleichzeitig blühenden Blumen, welches neben der korrekten Wiedergabe botanischer und zoologischer Details auch eine ausgeklügelte künstlerische Symbolsprache – <i>in toto</i> für die Vergänglichkeit des Lebens – bot. <a href="Paul_de_Vos" title="Paul de Vos">Paul de Vos</a> (um 1591–1678) großformatiges Bild „Allegorie der ehelichen Treue“ (Inv. Nr. 73) entstand um 1650. Auch dieses Gemälde gehörte zu der 1803 von den Franzosen nach Mainz geschickten Bildersammlung. Es trug damals den Titel „Frau im Geflügelhof“; da dem Bild aber eine deutliche Bildsymbolik vor allem bei der Wahl der Tiere und deren moralischen Bedeutung(en) innewohnt, wurde es in der Mainzer Gemäldesammlung neu betitelt. Ein um 1640 entstandenes „Stillleben“ (Inv. Nr. 598) von <a href="Willem_Claeszoon_Heda" title="Willem Claeszoon Heda">Willem Claeszoon Heda</a> (1593/94–1680/82) vertritt ebenfalls diese Stilrichtung. Heda gilt als einer der wichtigsten Vertreter der holländischen <a href="Stillleben" title="Stillleben">Stilllebenmalerei</a>. Auch dieses Bild bedient sich einer tiefgehenden Symbolsprache, wie sie zur Zeit des Barock beliebt war. Zu erwähnen ist auch ein Bild des <a href="Frans_Post" title="Frans Post">Frans Post</a>, entstanden während seines Brasilien-Aufenthalts.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Französische_Malerei_des_17._und_18._Jahrhunderts"><span id="Franz.C3.B6sische_Malerei_des_17._und_18._Jahrhunderts"></span>Französische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts</h3></div>
<ul><li><a href="Philippe_de_Champaigne" title="Philippe de Champaigne">Philippe de Champaigne</a> (1602–1674), <i>Landschaft mit der Heiligen Pélagie, die sich in die Einsamkeit zurückzieht</i>,</li>
<li>Jacques-François Amand (1730–1769), <i>Samson und Delila</i></li>
<li>Jean Bardin (1732–1809), <i>Tullia fährt über die Leiche ihres Vaters</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gemäldesammlung_19._und_20._Jahrhundert"><span id="Gem.C3.A4ldesammlung_19._und_20._Jahrhundert"></span>Gemäldesammlung 19. und 20. Jahrhundert</h3></div>
<p>Die Sammlung von Gemälden des 19. Jahrhunderts entstand hauptsächlich durch das Wirken des bereits 1823 in Mainz gegründeten „Vereins für Literatur und Kunst“. Der Verein erwarb von 1831 bis 1885 zahlreiche Bilder, die der Städtischen Gemäldegalerie übereignet wurden. Man berücksichtigte hauptsächlich regionale Maler, so z. B. die Brüder <a href="Johann_Kaspar_Schneider" title="Johann Kaspar Schneider">Johann Caspar</a> und Georg Schneider mit ihren idealen Rheinlandschaften, Stadtansichten von Mainz und Porträts. In der Sammlung des 19. Jahrhunderts finden sich auch Werke von Mainzer Malern. Gezeigt werden Werke von <a href="Philipp_Veit" title="Philipp Veit">Philipp Veit</a>, der im Alter ehrenamtlicher Direktor der Mainzer Gemäldegalerie wurde und ihr auch seinen künstlerischen Nachlass vermachte. Benjamin Orth, von dem eine Reihe von Porträts gezeigt wird, gilt als der führende Bildnismaler des Mainzer Bürgertums zwischen Biedermeier und Gründerzeit. Zuletzt weist die Sammlung auch Werke seines Zeitgenossen, des Historienmalers <a href="Wilhelm_Lindenschmit_der_%C3%84ltere" title="Wilhelm Lindenschmit der Ältere">Wilhelm Lindenschmit der Ältere</a> auf.
</p><p>Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts stifteten und vermachten häufig wohlhabende Mainzer Bürger Gemälde oder Gemäldesammlungen der damaligen Städtischen Gemäldegalerie. Dadurch wurde die zuerst regionale Ausprägung der Sammlung aufgehoben, und auch Arbeiten der „<a href="D%C3%BCsseldorfer_Malerschule" title="Düsseldorfer Malerschule">Düsseldorfer Schule</a>“ und der „<a href="M%C3%BCnchner_Schule_(bildende_Kunst)" title="Münchner Schule (bildende Kunst)">Münchner Schule</a>“ kamen zur Sammlung hinzu.
</p><p>Von besonderer Bedeutung sind auch die Bestände des Museums zur Kunst der <a href="Nazarener_(Kunst)" title="Nazarener (Kunst)">Nazarener</a>.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Sammlung von Gemälden des 20. Jahrhunderts weist sowohl Werke regionaler wie auch international bekannter Maler auf. Das Landesmuseum Mainz (Max Slevogt-Galerie) bewahrt den reichsten Bestand an Werken von <a href="Max_Slevogt" title="Max Slevogt">Max Slevogt</a>, ein Vertreter des sog. „deutschen Impressionismus“. Dieser wurde zuletzt durch den Ankauf des grafischen Nachlasses des Künstlers umfassend erweitert. Als zentrale Forschungsstelle für die wissenschaftliche Bearbeitung des Œuvre des Künstlers, wurde dort das Max Slevogt Forschungszentrum gegründet. Eine Auswahl der Gemälde aus dem Nachlass wird in der zum Landesmuseum Mainz gehörenden Max Slevogt-Galerie in Schloss <a href="Villa_Ludwigsh%C3%B6he" title="Villa Ludwigshöhe">Villa Ludwigshöhe</a> bei Edenkoben in einer Dauerausstellung gezeigt. Die auch aus der Pfalz stammenden Maler Friedrich Ferdinand Koch und <a href="Heinrich_von_Z%C3%BCgel" title="Heinrich von Zügel">Heinrich von Zügel</a> sind ebenfalls mit eigenen Werken vertreten. Die Werke des in Speyer geborenen und in Paris von <a href="Henri_Matisse" title="Henri Matisse">Henri Matisse</a> beeinflussten Malers <a href="Hans_Purrmann" title="Hans Purrmann">Hans Purrmann</a> bilden einen weiteren Schwerpunkt der Sammlung. Ein Vertreter des Orientalismus ist das Werk „Rast in der Wüste“ von <a href="Eugen_Bracht" title="Eugen Bracht">Eugen Bracht</a>.
</p><p>Zu den ausgestellten Werken international bekannter Künstler gehören Werke von <a href="Max_Liebermann" title="Max Liebermann">Max Liebermann</a> und <a href="Lovis_Corinth" title="Lovis Corinth">Lovis Corinth</a>. Corinths 1907 gemaltes Werk „Gefangennahme Simsons“ kam 1920 durch Schenkung in die Sammlung. <a href="Pablo_Picasso" title="Pablo Picasso">Pablo Picassos</a> Werk „Frauenkopf“ aus der Anfangsphase des <a href="Kubismus" title="Kubismus">Kubismus</a> gehörte neben weiteren Werken französischer Künstler zu einer Schenkung von Mitgliedern der französischen Besatzungs-Behörden zu Beginn der 50er Jahre. Einen Schwerpunkt der Sammlung der Gemälde des 20. Jahrhunderts bildeten bis 2010 die „Material-Bilder“ des spanischen Malers <a href="Antoni_T%C3%A0pies" title="Antoni Tàpies">Antoni Tàpies</a>. Diese befanden sich als Dauerleihgaben aus Privatbesitz im Museum; Tàpies ist aber auch im hauseigenen Bestand vertreten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Graphische_Sammlung">Graphische Sammlung</h3></div>
<p>Die Graphische Sammlung besteht aus ca. 45.000 Blättern und ist die umfangreichste in Rheinland-Pfalz. Sie setzt sich zusammen aus Aquarellen, Handzeichnungen, Druckgraphiken, Künstlerautographen und alten Fotografien. Die Sammlungsstücke stammen aus einem Zeitraum, der fünf Jahrhunderte umschließt, und beginnt mit dem 15. Jahrhundert. Schwerpunkt der Sammlung ist der Zeitraum der deutschen Romantik im 19. Jahrhundert.
</p><p>Der Grundstock für die Graphische Sammlung in ihrer heutigen Form wurde 1895 gelegt. In diesem Jahr wurden entsprechende Einzelsammlungen der Stadtbibliothek und der Gemäldegalerie zu einem Kupferstichkabinett im Kurfürstlichen Schloss vereint. Die Graphische Sammlung wurde immer wieder mit Schenkungen bedacht, so z. B. durch das Vermächtnis des Mainzer Oberbürgermeisters <a href="Alexis_Dumont" title="Alexis Dumont">Alexis Dumont</a> 1885, dessen Sammlung den Grundstock der Abteilung der Druckgraphiken bilden sollte. Die ca. 13.400 Blätter umfassende Sammlung des Mainzer Justizrates Adolf Laské von 1903 war ebenfalls ein Vermächtnis an das Museum. Sie bedeutete eine Erweiterung der druckgraphischen Sammlung um Exponate des 16. bis späten 19. Jahrhunderts.
</p><p>Erst nach 1900 wurde die Sammlung professionell betreut und es fand eine systematische Ankaufspolitik statt. Es folgte der Ankauf von Blättern bedeutender zeitgenössischer deutscher Graphiker wie <a href="Max_Klinger" title="Max Klinger">Max Klinger</a>, <a href="K%C3%A4the_Kollwitz" title="Käthe Kollwitz">Käthe Kollwitz</a> und <a href="Max_Liebermann" title="Max Liebermann">Max Liebermann</a>. In den 20er und frühen 30er Jahren wurde die Sammlung um bedeutende Druckgraphiken des deutschen Expressionismus erweitert. Diese Werke fielen allerdings 1937 der Aktion „<a href="Entartete_Kunst" title="Entartete Kunst">Entartete Kunst</a>“ des nationalsozialistischen Regimes zum Opfer. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Graphische Sammlung nach Thüringen ausgelagert. In dieser Zeit gingen wichtige Werke wie z. B. Graphiken von <a href="Albrecht_D%C3%BCrer" title="Albrecht Dürer">Albrecht Dürer</a> verloren.
</p><p>1950 schenkte der französische Hohe Kommissar <a href="Andr%C3%A9_Fran%C3%A7ois-Poncet" title="André François-Poncet">André François-Poncet</a> dem Museum Blätter von <a href="Edgar_Degas" title="Edgar Degas">Edgar Degas</a>, <a href="Paul_Signac" title="Paul Signac">Paul Signac</a>, <a href="Alfred_Sisley" title="Alfred Sisley">Alfred Sisley</a> und <a href="Pablo_Picasso" title="Pablo Picasso">Pablo Picasso</a>, um der Arbeit des Museums in der Nachkriegszeit neue Impulse zu verleihen. Die folgenden Jahre waren allerdings von Stagnation und nur wenigen Zukäufen geprägt. Erst ab Anfang der 1990er Jahre wurden wieder geeignete Rahmenbedingungen für den Ausbau der Sammlung und eine adäquate wissenschaftliche Betreuung und Bearbeitung der Sammlungsstücke hergestellt.
</p><p>Zu den besonders hervorzuhebenden Ausstellungsstücken gehören:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Blätter_aus_dem_„Missale_Hallense“_(Miniaturenwerk)"><span id="Bl.C3.A4tter_aus_dem_.E2.80.9EMissale_Hallense.E2.80.9C_.28Miniaturenwerk.29"></span>Blätter aus dem „Missale Hallense“ (Miniaturenwerk)</h4></div>
<p>Die Blätter aus dem „Missale Hallense“ (Inv. Nr. GS 1919/75) sind Teile des liturgischen Miniaturenwerks <i>Missale Hallense</i>. Es entstand 1524 und wurde von <a href="Nikolaus_Glockendon" title="Nikolaus Glockendon">Nikolaus Glockendon</a> (*?; † 1534) im Auftrag des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten <a href="Albrecht_von_Brandenburg" title="Albrecht von Brandenburg">Albrecht von Brandenburg</a> angefertigt. In der Graphischen Sammlung befinden sich vier vollständige Seiten und mehrere herausgeschnittene Initialen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="„Mainz_von_Süden“_(Aquarell)"><span id=".E2.80.9EMainz_von_S.C3.BCden.E2.80.9C_.28Aquarell.29"></span>„Mainz von Süden“ (Aquarell)</h4></div>
<p>Das Aquarell „Mainz von Süden“ (Inv. Nr. GS 1994/62) wurde 1817 von dem englischen Maler <a href="William_Turner" title="William Turner">William Turner</a> (1775–1851) gemalt. Turner besuchte im August 1817 im Rahmen einer Rheinreise auch Mainz, das er in diesem Aquarell von seiner Südansicht her zeigt. Wahrscheinlich entstand das Bild aber erst später in London, wobei sich Turner aber wohl an vor Ort angefertigten Handskizzen orientierte.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="„Das_Chorgestühl_des_Mainzer_Domes“_(Gouache)"><span id=".E2.80.9EDas_Chorgest.C3.BChl_des_Mainzer_Domes.E2.80.9C_.28Gouache.29"></span>„Das Chorgestühl des Mainzer Domes“ (Gouache)</h4></div>
<p>„Das Chorgestühl des Mainzer Domes“ (Inv. Nr. GS 1959/18) ist eine 1869 entstandene <a href="Gouache" title="Gouache">Gouache</a> von <a href="Adolph_von_Menzel" title="Adolph von Menzel">Adolph von Menzel</a> (1815–1905). Zeitgleich malte Menzel noch eine Ölskizze und eine weitere Gouache zu diesem Thema. Das Landesmuseum Mainz erwarb die Gouache 1959: Es handelt sich um eine der wenigen über die Region hinaus bekannten Neuerwerbungen der Nachkriegszeit.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="„Die_Frau_im_Bade“_(Pastell)"><span id=".E2.80.9EDie_Frau_im_Bade.E2.80.9C_.28Pastell.29"></span>„Die Frau im Bade“ (Pastell)</h4></div>
<p>Eines der 1950 von dem französischen Hohen Kommissar dem Museum geschenkten Werke war das <a href="Pastellmalerei" title="Pastellmalerei">Pastell</a> „Die Frau im Bade“ (Inv. Nr. GS 1950/3) von <a href="Edgar_Degas" title="Edgar Degas">Edgar Degas</a> (1834–1917). Das Werk wird um 1900 und damit in Degas späte Schaffensphase datiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="„Hilf!_Schlange_ist_da/_kann_nicht!“_(Zeichnung)"><span id=".E2.80.9EHilf.21_Schlange_ist_da.2F_kann_nicht.21.E2.80.9C_.28Zeichnung.29"></span>„Hilf! Schlange ist da/ kann nicht!“ (Zeichnung)</h4></div>
<p>Das 1932 entstandene expressionistische Werk „Hilf! Schlange ist da/ kann nicht!“ (Inv. Nr. GS 1993/121) von <a href="Paul_Klee" title="Paul Klee">Paul Klee</a> (1879–1940) ist eines der wenigen Werke dieses Kunststils in der Graphischen Sammlung. Es entstand in der nur zwei Jahre andauernden Tätigkeit Klees an der <a href="Kunstakademie_D%C3%BCsseldorf" title="Kunstakademie Düsseldorf">Düsseldorfer Akademie</a> bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten 1933. Die Zeichnung gehört zu den dort entstandenen, von Klee selbst als „psychische Improvisationen“ bezeichnete Reihe von Zeichnungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sammlung_Mainzer_Barock">Sammlung Mainzer Barock</h3></div>
<p>Entsprechend der Bedeutung von Mainz in der Barockzeit, aber auch dem Museumsgebäude selbst besitzt das Landesmuseum Mainz eine eigene Sammlung zur Mainzer Barockzeit. Nachdem die Verwüstungen des <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieges</a> und des Pfälzischen Erbfolgekrieges 1689 überstanden waren, begann für Mainz unter dem Kurfürsten <a href="Johann_Philipp_von_Sch%C3%B6nborn" title="Johann Philipp von Schönborn">Johann Philipp von Schönborn</a> eine über hundertjährige Blütezeit.
</p><p>Ausgestellte Exponate sind Skulpturen, Möbel und Porzellane des 17. und 18. Jahrhunderts aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Italien. Neben einer Gemäldesammlung aus dieser Zeit mit vielen Werken der 1803 erfolgten „Französischen Schenkung“, aber auch der kurfürstlichen Hofmaler dieser Zeit finden sich hier auch Möbelstücke bekannter Möbelmacher der Mainzer Schreinerzunft wie z. B. der von Peter Schuß (um 1730–1773) 1762–1763 als Meisterstück gefertigte Schreibschrank (sog. „Cantourgen“).
</p><p>Einer der Schwerpunkte der Sammlung Mainzer Barock sind die Porzellane aus der kurfürstlichen <a href="H%C3%B6chster_Porzellanmanufaktur" title="Höchster Porzellanmanufaktur">Porzellanmanufaktur in Höchst</a>. In der Sammlung befinden sich sowohl Einzelfiguren wie auch thematisch zueinander passende Gruppen, so z. B. der ganze Hofstaat des Kaisers von China.
</p><p>Teil der Sammlung sind auch Ausstellungsstücke zur Mainzer Stadtgeschichte. Hier werden die bereits erwähnten Porträts der Mainzer Kurfürsten oder die Kupferstiche von <a href="Salomon_Kleiner" title="Salomon Kleiner">Salomon Kleiner</a> mit der Darstellung des <a href="Lustschloss_Favorite_(Mainz)" title="Lustschloss Favorite (Mainz)">Lustschlosses Favorite</a> ausgestellt. Werke des kurfürstlichen Hofbildhauers <a href="Franz_Matthias_Hiernle" title="Franz Matthias Hiernle">Franz Matthias Hiernle</a> und seiner ihm nachfolgenden Söhne finden sich hier ebenso wie zwei großmaßstäbliche Holzmodelle des Lustschlosses Favorite (im Bauzustand ca. 1725) und der Liebfrauenkirche. Von dem Mainzer Architekten und Militär <a href="Maximilian_von_Welsch" title="Maximilian von Welsch">Maximilian von Welsch</a> wird der so genannte Welsch-Koffer ausgestellt. Es handelt sich dabei um einen vollständig erhaltenen Messbesteck- und Reißzeugkoffer des Architekten, gefertigt vor 1714 wahrscheinlich in Paris. Umfang und Qualität der kostbaren Ausstattung dokumentieren den hohen gesellschaftlichen Rang Welschs im kurfürstlichen Mainz.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Judaica">Judaica</h3></div>
<p>Die Sammlung Judaica repräsentiert die 1000-jährige Geschichte des jüdischen <i><a href="Magenza" title="Magenza">Magenza</a></i>. Ältestes Exponat der Sammlung ist der <a href="Grabstein_des_Jehuda_ben_Schne%E2%80%98or" title="Grabstein des Jehuda ben Schne‘or">Grabstein des Jehuda ben Schne‘or</a>. Das Todesjahr ist in der Inschrift mit 1049 angegeben, womit der Grabstein des <a href="Judensand" title="Judensand">alten Jüdischen Friedhofs</a> in Mainz der älteste noch lesbare jüdische Grabstein Mitteleuropas ist.
</p><p>Die überwiegende Anzahl der Exponate sind allerdings jüdische Kultgegenstände des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Gold- und Silberschmiedearbeiten stammen aus der Sammlung des 1925 gegründeten „Vereins zur Pflege jüdischer Altertümer in Mainz“. Sie wurden von 1926 an in einem „Museum jüdischer Altertümer“ in einem Seitentrakt der 1912 eingeweihten <a href="Hauptsynagoge_Mainz" title="Hauptsynagoge Mainz">Hauptsynagoge</a> in der Mainzer Neustadt ausgestellt. Das Museum wurde 1933 von den Nationalsozialisten geschlossen. Der wegen seiner jüdischen Abstammung des Amtes enthobene Konservator der Gemäldegalerie, <a href="Rudolf_Busch_(Kunsthistoriker)" title="Rudolf Busch (Kunsthistoriker)">Rudolf Busch</a>, versteckte die wertvollsten Gegenstände der Sammlung in einer mit einem Hakenkreuz gekennzeichneten Holzkiste im Depot der Gemäldegalerie und rettete damit die wertvolle Sammlung: 1958 wurde sie wieder aufgefunden. Als Sammlung „Judaica“ wurden die Kultgegenstände 1983 als Dauerleihgabe der Jüdischen Gemeinde Mainz im Museum der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Museumspädagogik,_Veranstaltungen_und_Förderung"><span id="Museumsp.C3.A4dagogik.2C_Veranstaltungen_und_F.C3.B6rderung"></span>Museumspädagogik, Veranstaltungen und Förderung</h2></div>
<p>Das Interesse von jüngeren Museumsbesuchern an dem Museum und seinen Exponaten wird durch verschiedene Aktionen unter dem Aspekt der modernen <a href="Museumsp%C3%A4dagogik" title="Museumspädagogik">Museumspädagogik</a> gefördert. Ein eigener Erlebnisraum im Museum vermittelt Kindern und Jugendlichen in spielerischer Weise Wissen zu den verschiedenen Epochen der ausgestellten Funde und Werke. Auf der Internetpräsenz gibt es eigene Bereiche für Kinder mit einem eigens dafür kreierten Maskottchen, Kelti dem Keltenhund (der ausgestellten <a href="#Vorgeschichtliche_und_Römische_Abteilung">keltischen Tierfigur</a> nachgebildet). Weitere museumspädagogische Aktionen finden z. B. im Rahmen des offiziellen Ferienprogrammes der Stadt Mainz statt. Im regulären Programm der Museumspädagogik sind regelmäßige Kursangebote für 5- bis 8-jährige und für Kinder ab 8 Jahren. Für Kindergärten und Schulklassen aller Schularten bietet die Museumspädagogik ein eigenes Programm mit wechselnden Themenschwerpunkten an.
</p><p>Das Museum bietet seinen Besuchern den Multimedia-Guide an, der thematische Rundgänge, Rallyes, tiefergehende Informationen zu einzelnen Objekten und Audio-Guides auf Deutsch und Englisch beinhaltet<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Für Besucher mit Sehbehinderung liegen zwei Folientastbücher (zu Lorenzo di Credis "Maria mit dem Christus-Kind" und Pablo Picassos "Der Frauenkopf") bereit.
</p><p>Neben dem regulären Vortrags- und Führungsprogramm gibt es weitere spezielle Veranstaltungen: Zweimal wöchentlich gibt es die „Kunst in der Mittagspause“: In einer halben Stunde referieren Wissenschaftler des Museums vor kunstinteressiertem Publikum jeweils über ein ausgewähltes Einzelstück bzw. ein dazu ausgewähltes Thema.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Förderverein"><span id="F.C3.B6rderverein"></span>Förderverein</h2></div>
<p>Seit 1965 gibt es einen Förderverein für das Landesmuseum Mainz, den <i>Verein der Freunde des Landesmuseums Mainz e. V.</i> (damals noch als „Freunde des Altertumsmuseum und der Gemäldegalerie der Stadt Mainz“ gegründet). Mit seinen über 400 Mitgliedern unterstützt er das Museum ideell und materiell beim Ankauf von Kunstwerken, bei Publikationen und in der Öffentlichkeitsarbeit wie z. B. bei Vorträgen, Führungen und sonstigen Veranstaltungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonder-_und_Wechselausstellungen">Sonder- und Wechselausstellungen</h2></div>
<ul><li>2015/16: <i>Mainz – ein Blick, viele Ansichten</i> (eine Ausstellung der Landesdenkmalpflege und des Landesmuseums Mainz (<a href="Generaldirektion_Kulturelles_Erbe_Rheinland-Pfalz" title="Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz">Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz</a>))</li>
<li>2016: <i>Ein Stück norddeutscher Himmel. <a href="Emil_Nolde" title="Emil Nolde">Emil Nolde</a> und die Künstler der Brücke</i> (eine Kooperation mit dem <a href="Museumsberg_Flensburg" title="Museumsberg Flensburg">Museumsberg Flensburg</a>)</li>
<li>2016: <i><a href="Friedrich_P%C3%BCtzer" title="Friedrich Pützer">Friedrich Pützer</a> – Bauten und Projekte</i>.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2016/17: <i>Rheinhessen. Eine Kulturreise durch zwei Jahrtausende</i> Themeninsel-Präsentation zum Jubiläum „200 Jahre Rheinhessen“</li>
<li>2016: <i><a href="Herbert_Piel" title="Herbert Piel">Herbert Piel</a> Ankunft: Rheinland-Pfalz</i></li>
<li>2017: Landesausstellung <i>vorZEITEN – Archäologische Schätze an Rhein und Mosel</i> (anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Landesarchäologie)</li>
<li>2017: Kabinettausstellung in der Graphischen Sammlung: <i><a href="Peter_Ackermann" title="Peter Ackermann">Peter Ackermann</a> „Utopische Landschaften“</i></li>
<li>2018/19: <i>Ein Tag am Meer. Slevogt, Liebermann & Cassirer</i></li>
<li>2018/19: als Interventionen in der Dauerausstellung und im Innenhof: <i><a href="Madeleine_Dietz" title="Madeleine Dietz">Madeleine Dietz</a>: Korrespondenzen Skulpturen, Installationen, Malerei</i></li>
<li>2019: <i>viele wege – ein ziel. 50 Jahre Berufsverband Kunsthandwerk in Rheinland-Pfalz</i></li>
<li>2019/20: <i>bauhaus – form und reform. von der reformbewegung des kunstgewerbes zum wohnen mit ikonen</i></li>
<li>2019/20: <i>Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz</i></li>
<li>2020/21: <i><a href="Die_Kaiser_und_die_S%C3%A4ulen_ihrer_Macht" title="Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht">Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht</a></i></li>
<li>2022: <i>AVREA MAGONTIA. Mainz im Mittelalter</i></li>
<li>2022/23: <i>High Tech Römer. Das Phänomen römischer Erfindungen</i></li>
<li>2022/23: <i>Niedergang oder Neuanfang? Mainz und Köln zwischen Antike und Mittelalter</i></li>
<li>2022: Kabinettausstellung in der Graphischen Sammlung <i>Trommelwirbel! Gertrude Degenhardts graphische Arbeiten durch die Jahrzehnte</i></li>
<li>2022: Kabinettausstellung in der Graphischen Sammlung <i>Reise nach... Venedig!</i></li>
<li>2022/23: <i>Figurenwerfen. Spiel und Gegenspiel im Spätwerk von Paul Strecker</i></li>
<li>2022/23: <i>FLUX4ART - Landeskunstschau in Rheinland-Pfalz</i></li>
<li>2022/23: Kabinettausstellung in der Graphischen Sammlung <i>Johann Adam Ackermann, ein Mainzer Caspar David Friedrich</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Filme">Filme</h2></div>
<ul><li><i>Landesmuseum Mainz</i> (= <i><a href="Museums-Check" title="Museums-Check">Museums-Check</a>.</i> Folge 89). Reportage, 30 Min., Moderation: <a href="Markus_Brock" title="Markus Brock">Markus Brock</a>, Produktion: <a href="3sat" title="3sat">3sat</a>. Erstausstrahlung: 2. März 2025.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Allgemein</dt></dl>
<ul><li>Christoph Hahn, Siegmar Hohl (Hrsg.): <i>Der große Museumsführer. Sammlungen zu Kunst, Kultur, Natur und Technik in Deutschland.</i> Bassermann, Niedernhausen 2000, ISBN 3-8094-5013-8, S. 314–315.</li>
<li>Klemens Mörmann (Hrsg.): <i>Der deutsche Museumsführer in Farbe. Museen und Sammlungen in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin.</i> Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main/Olten/Wien 1983, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/870131540">870131540</a></span>, S. 633–634.</li>
<li><a href="Sigrun_Paas" title="Sigrun Paas">Sigrun Paas</a>, Sabine Mertens u. a.: <i>Landesmuseum Mainz.</i> Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2000, ISBN 3-422-06286-6.</li>
<li>Peter Stepan (Hrsg.): <i>Die deutschen Museen. Westermanns farbiger Führer durch alle bedeutenden Museen und Sammlungen.</i> Westermann, Braunschweig 1983, ISBN 3-14-508854-8, S. 290.</li></ul>
<dl><dt>Museumsgeschichte</dt></dl>
<ul><li><a href="Michael_Matheus" title="Michael Matheus">Michael Matheus</a>, <a href="Ulrike_Ehmig" title="Ulrike Ehmig">Ulrike Ehmig</a>, Judith König (Hrsg.): <i>Die Mainzer Steinhalle. Dokumentation einer öffentlichen Kontroverse 2021</i>, Regensburg 2021, ISBN 978-3-7954-3696-4.</li>
<li>Sigrun Paas, Sabine Mertens (Hrsg.): <i>Beutekunst unter Napoleon. Die „französische Schenkung“ an Mainz 1803.</i> Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-2950-4.</li>
<li>Norbert Suhr: <i>Vor 100 Jahren – Die Gründung des Kupferstichkabinetts 1895.</i> Landesmuseum, Mainz 1995, ISBN 3-9803605-4-7.</li></ul>
<dl><dt>Sammlungskataloge</dt></dl>
<ul><li><a href="Wolfgang_Selzer" title="Wolfgang Selzer">Wolfgang Selzer</a>, <a href="Karl_Viktor_Decker" title="Karl Viktor Decker">Karl-Viktor Decker</a>, <a href="An%C3%ADbal_do_Pa%C3%A7o_Quesado" title="Aníbal do Paço Quesado">Anibal Do Paço</a>: <i>Römische Steindenkmäler. Mainz in römischer Zeit. Katalog zur Sammlung in der Steinhalle.</i> (= <i>Landesmuseum Mainz, Katalogreihe zu den Abteilungen und Sammlungen</i>, Bd. 1). Zabern, Mainz 1988, ISBN 3-8053-0993-7.</li>
<li>Wolfgang Venzmer: <i>Jugendstil. Bestandskatalog der Gläser sowie der Keramiken, Metallarbeiten, Möbel, Textilien und des Schmucks.</i> (= <i>Landesmuseum Mainz, Katalogreihe zu den Abteilungen und Sammlungen.</i>Band 2). Zabern, Mainz 1990, ISBN 3-8053-1141-9.</li>
<li>Carsten Voss: <i>Niederländische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts im Landesmuseum Mainz.</i> Landesmuseum, Mainz 1996, ISBN 3-9803605-2-0.</li>
<li>Andrea Arens: <i>Skulpturen des 13. bis 15. Jahrhunderts im Landesmuseum Mainz.</i> Landesmuseum, Mainz 1997, ISBN 3-932310-01-2.</li>
<li>Susanne Kern: <i> Deutsche Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts im Landesmuseum Mainz.</i> Landesmuseum, Mainz 1999, ISBN 3-932310-13-6.</li>
<li>Heidrun Ludwig: <i>Die Gemälde des 18. Jahrhunderts im Landesmuseum Mainz.</i> Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-3747-2.</li>
<li>Gernot Frankhäuser, Sigrun Paas: <i>Götter, Helden, Heilige. Italienische Malerei des Barock aus dem Landesmuseum Mainz; mit einem Verzeichnis aller französischen, italienischen und spanischen Gemälde des 16. bis 18. Jahrhunderts.</i> Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2009, ISBN 978-3-422-02157-0.</li></ul>
<p>Siehe auch: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://gdke.ticketfritz.de/Shop/Kachel/buecher/11348">Verzeichnis von Publikationen zum Museumsbestand</a>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Landesmuseum_Mainz?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Landesmuseum Mainz</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.landesmuseum-mainz.de/">Offizielle Website des <i>Landesmuseums Mainz</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mainz.de/kultur-und-wissenschaft/museen/landesmuseum.php"><i>Landesmuseum Mainz</i></a>. In: Mainz.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.museumsportal-rlp.de/museen/landesmuseum-mainz"><i>Landesmuseum Mainz</i></a>. In: Museumsportal Rheinland-Pfalz</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://rlp.museum-digital.de/index.php?t=institution&instnr=6"><i>Landesmuseum Mainz</i></a>. In: <a href="Museum-digital" title="Museum-digital">museum-digital</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=673007-3">Literatur zum <i>Landesmuseum Mainz</i></a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/11765957.htmdie">Allgemeine Zeitung Rhein-Main-Presse vom 14. März 2012: <i>Landesmuseum-Direktorin Andrea Stockhammer über Kooperationen, neue Ausstellungen und Sparzwänge</i></a>, abgerufen am 9. August 2013</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">VRM GmbH & Co KG: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/mainzer-landesmuseum-die-neue-direktorin-birgit-heide-uber-die-beiden-standbeine-archaologie-und-kunst-dauerausstellung-wird-umstrukturiert_18118832"><i>Mainzer Landesmuseum: Die neue Direktorin Birgit Heide über die beiden Standbeine Archäologie und Kunst / Dauerausstellung wird umstrukturiert.</i></a> 19. August 2017,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15. Dezember 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALandesmuseum+Mainz&rft.title=Mainzer+Landesmuseum%3A+Die+neue+Direktorin+Birgit+Heide+%C3%BCber+die+beiden+Standbeine+Arch%C3%A4ologie+und+Kunst+%2F+Dauerausstellung+wird+umstrukturiert&rft.description=Mainzer+Landesmuseum%3A+Die+neue+Direktorin+Birgit+Heide+%C3%BCber+die+beiden+Standbeine+Arch%C3%A4ologie+und+Kunst+%2F+Dauerausstellung+wird+umstrukturiert&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.allgemeine-zeitung.de%2Flokales%2Fmainz%2Fnachrichten-mainz%2Fmainzer-landesmuseum-die-neue-direktorin-birgit-heide-uber-die-beiden-standbeine-archaologie-und-kunst-dauerausstellung-wird-umstrukturiert_18118832&rft.creator=VRM+GmbH+%26+Co+KG&rft.date=2017-08-19&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Viktor Decker in: Franz Dumont, Ferdinand Scherf, Friedrich Schütz (Hrsg.): <i>Mainz – Die Geschichte der Stadt.</i> Zabern, Mainz 1998, ISBN 3-8053-2000-0, S. 3.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Selzer, Karl-Victor Decker, Anibal Do Paço: <i>Römische Steindenkmäler. Mainz in römischer Zeit.</i> 1988</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.landesmuseum-mainz.de/ausstellungen/steinerne-teppiche-roemische-mosaikboeden-aus-stadtvillen-in-mainz">https://www.landesmuseum-mainz.de/ausstellungen/steinerne-teppiche-roemische-mosaikboeden-aus-stadtvillen-in-mainz</a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.leiza.de/museen/museum-fuer-archaeologie">https://www.leiza.de/museen/museum-fuer-archaeologie</a></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140222141925/http://www.landesmuseum-mainz.de/enid/Schaetze_aus_der_Roemersammlung/Kopf_einer_Goettin_gq.html">Bild</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 22. Februar 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), bei Gerhart Bauchhenß: <i>Rosmerta</i>. In: <i><a href="Lexicon_Iconographicum_Mythologiae_Classicae" title="Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae">Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae</a></i> (LIMC). Band <span style="display:none;" class="sortkey">000007</span>VII, Zürich/München 1994, S. 644–648. ist der Kopf nicht als Bild der Rosmerta aufgenommen.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Selzer, Karl-Victor Decker, Anibal Do Paço: <i>Römische Steindenkmäler. Mainz in römischer Zeit.</i> 1988, S. 86 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Einen Überblick mit allen Literaturangaben gibt Hans G. Frenz: <i>Der Mainzer „Augustus“, 30 Jahre Gelehrtenstreit.</i> In: <i>Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz</i> 39, 2, 1992, S. 615–702.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Corpus_Inscriptionum_Latinarum" title="Corpus Inscriptionum Latinarum"><i>CIL</i></a> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://db.edcs.eu/epigr/epi_einzel_de.php?p_belegstelle=CIL+13%2C+07067&r_sortierung=Belegstelle">13, 7067</a>; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ubi-erat-lupa.org/monument.php?id=16485">Grabstein bei ubi-erat-lupa.org</a>. Daneben zu dem Grabstein von Blussus und Menimane Walburg Boppert: <i>Der Blussusstein – das Grabmal eines einheimischen Aufsteigers.</i> In: <i>Mainzer Zeitschrift.</i> Band 87/88, 1992/1993, S. 345–378; <a href="Astrid_B%C3%B6hme-Sch%C3%B6nberger" title="Astrid Böhme-Schönberger">Astrid Böhme-Schönberger</a>: <i>Menimane, Blussus und das Mädchen vom Frauenlobplatz. Sind sie einheimisch-keltisch, romanisiert oder …?</i> In: <a href="Peter_Noelke" title="Peter Noelke">Peter Noelke</a> (Hrsg.): <i>Romanisation und Resistenz in Plastik, Architektur und Inschriften der Provinzen des Imperium Romanum. Neue Funde und Forschungen.</i> Philipp von Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-3089-8, S. 285–290.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Landesmuseum Mainz und Arbeitsbereich Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Hrsg.): <i>Sammler–Pilger–Wegbereiter. Die Sammlung des Prinzen Johann Georg von Sachsen.</i> Zabern, Mainz 2004, ISBN 3-8053-3447-8.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexandra Hilgner: <i>Das Prunkgrab von Planig. Neubearbeitung eines Altfundes.</i> In: <i>Mainzer Zeitschrift</i> 105, 2010, S. 41–86.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Birgit Heide: <i>Große Adler-/Pfauenfibel.</i> In: <i>Der Mainzer Goldschmuck: Ein Kunstkrimi aus der deutschen Kaiserzeit</i>, S. 131</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Birgit Heide: Große Adler-/Pfauenfibel. In: <i>Der Mainzer Goldschmuck: Ein Kunstkrimi aus der deutschen Kaiserzeit.</i> Schnell & Steiner, 2017, ISBN 978-3-7954-3286-7, S. 135</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Rudolf_Wesenberg" title="Rudolf Wesenberg">Rudolf Wesenberg</a>: <i>Die Mainzer Elfenbeinmadonna. Beitrag zur Datierung und Lokalisierung.</i> In: <i>Festschrift für Gert Von Der Osten.</i> Köln 1970, S. 33–38; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.museum-digital.de/rlp/pdf/multipleimages.php?imagenr=4080">Die Elfenbeinmadonna bei museum-digital.de</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Alfred_Stange" title="Alfred Stange">Alfred Stange</a>: <i>Das Mainzer Marienleben im Werke des Mainzer Hausbuchmeisters.</i> In: <i>Mainzer Zeitschrift</i> 48/49, 1953/54, S. 89–92; Jane Campbell Hutchinson: <i>The Housebook Master and the ’Mainzer Marienleben’</i>. In: <i>Print Review</i> 5, 1976, S. 96–113.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Inv. 220: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140222144546/http://www.landesmuseum-mainz.de/enid/Schaetze_aus_der_Renaissance/Madonna_mit_Christuskind_g0.html">Abbildung</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 22. Februar 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>).</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Inv. 438a und b: Joachim Sander: <i>Dürer. Kunst – Künstler – Kontext.</i> Ausstellungskatalog Städel Museum Frankfurt am Main. Prestel, München 2013, ISBN 978-3-7913-5318-0, S. 206–207 Nr. 7.6; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140222144544/http://www.landesmuseum-mainz.de/enid/Schaetze_aus_der_Renaissance/Adam_und_Eva_fy.html">Abbildung</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 22. Februar 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). Die Bilder hingen bis 1801 im <a href="Rathaus_(N%C3%BCrnberg)" title="Rathaus (Nürnberg)">Nürnberger Rathaus</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Frans Post (1612–1680): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140222142436/http://www.landesmuseum-mainz.de/enid/Schaetze_aus_der_Sammlung_Niederlaendische_Malerei/Brasilianische_Landschaft_gd.html"><i>Brasilianische Landschaft, Öl/Eichenholz.</i></a> Inv. Nr. 153. 1652, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Norbert Suhr, Nico Kirchberger: <i>Die Nazarener – Vom Tiber an den Rhein. Drei Malerschulen des 29. Jahrhunderts.</i> Ausstellung Landesmuseum Mainz 10. Juni–25. November 2012. Schnell & Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2602-6.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Norbert Suhr: <i>Joseph Mallord William Turner, Mainz von Süden.</i> In: <i>Landesmuseum Mainz, Graphische Sammlung 11, Neuerwerbungen 1993 bis 2000.</i> Mainz 2000, ISBN 3-932310-15-2, S. 238–239; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.museum-digital.de/rlp/index.php?t=objekt&oges=2889">Das Aquarell bei museum-digital.de</a>.</span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Jens Hoppe: <i>Jüdische Geschichte und Kultur in Museen. Zur nichtjüdischen Museologie des Jüdischen in Deutschland.</i> Waxmann, Münster u. a. 2001, ISBN 978-3-8309-1178-4, S. 111–121.</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.landesmuseum-mainz.de/angebote-programm/digitale-angebote/smartphone-tour">https://www.landesmuseum-mainz.de/angebote-programm/digitale-angebote/smartphone-tour</a></span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Retter der Mainzer Zitadelle</i> in <a href="Frankfurter_Allgemeine_Zeitung" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</a> vom 3. Mai 2016, Seite 41</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fernsehserien.de/museums-check-mit-markus-brock/folgen/89-landesmuseum-mainz-1780446"><i>Landesmuseum Mainz (= Museums-Check. Folge 89).</i></a> In: <i>Fernsehserien.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 4. Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALandesmuseum+Mainz&rft.title=Landesmuseum+Mainz+%28%3D+Museums-Check.+Folge+89%29&rft.description=Landesmuseum+Mainz+%28%3D+Museums-Check.+Folge+89%29&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.fernsehserien.de%2Fmuseums-check-mit-markus-brock%2Ffolgen%2F89-landesmuseum-mainz-1780446"> </span></span>
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<a href="R%C3%B6misch-Germanisches_Zentralmuseum" title="Römisch-Germanisches Zentralmuseum">Römisch-Germanisches Zentralmuseum</a> |
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<p><a href="Synagoge_(Ahrweiler)" title="Synagoge (Ahrweiler)">Synagoge (Ahrweiler)</a> |
<a href="Frank-Loebsches_Haus" title="Frank-Loebsches Haus">Frank-Loebsches Haus</a> in Landau in der Pfalz |
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